Die Karthager

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Die Geschichte der Karthager
Es gibt verschiedenen Versionen ueber diese religioese Sekte, die sich Mitte des 12. Jahrhunderts ueber ganz Westeuropa ausgebreitet hat. Eine dieser Versionen besagt, dass etwas, das nicht Gotteswerk ist, dass des Teufels ist; die materielle Welt demnach schlecht und Werk des Teufels sei. Andere Versionen sind weniger extrem und besagen, dass die Karthager nach purer Naechstenliebe strebten, nicht gewalttaetig waren und Gleichheit fuer Jeden forderten, ob von hoher oder niedriger Geburt, ob Mann oder Frau. Kaztharos bedeutet "Reinheit auf Griechisch. Die existierenden Sakramente wurden abgelehnt, weil sie zu nahe an der materiellen Welt standen. Sie glaubten an ein spirituelles Sakrament.
Nur die "perfecti, die welche den hoechsten Status der Reinheit erreicht haben erhielten dies Sakrament. Die gewoehnliche Kartharger waren die "credentes", die Glaeubigen. Ihre Lebensweise war sehr asketisch mit einer Betonung auf Armut.Diese Lebensweise wurde spaeter uebernommen von Ihren Gegnern.
Die meisten interessanten Staetten wurden von ihren Eroberern gebaut, die ihren eigenen gotischen Stil einbrachten. Zeugnis hierfuer legen die Kathedralen von Albi und Carcasonne ab und auch die meisten der Kartharger Forts. Diese wurden von den spaeteren franzoesichen Koenigen zur Ueberwachung der Grenze nach Aragon genutzt, welches zunehmend an Macht gewann. Im Jahre 1695, als die Franzoesisch-Spanische Grenze aufgrund des Vertrages der Pyrenaeen circa 50km nach Sueden verschoben wurde , verloren diese Forts ihres militaerische Wichtigkeit. Dennoch legen die Namen Monsegur, Aguilar, Puivert, Puilaurens und Peyrrepertuse noch Zeugnis ihrer karthargischen Gruender ab. Im Laufe der Jahrhunderte, verwischten sich die Unterschiede zwischen den Karthargerern und ihren Gegnern zunehmend.

Jabinet in seinem Buch "Die Asche der Kartharger", zeichnet schon eine gotische Kathedrale in der Zitadelle von Carcasonne.
  Die meisten der Karthargischen Forts finden sich in der Region Aude. Viele der touristischen Aktiviaeten sind konzentriert um diese Staetten zu finden und um die Stadt von Carcassonne Tourismus ist von grosser Wichtigkeit in der Region.
Die meisten der Forts wurden rekonstruiert und restauriert. Da sie militaerische Bastionen waren, sind nur Steinmauern uebriggeblieben. Dennoch ist ein Besuch anzuraten, unter anderem auch wegen der wundervollen Landschaft.
Fuer die Wanderer gibt es eine Katharwanderweg, der 12 historische Staetten (12 Tage) aufzeigt. Bezueglich der Architektur aehneln sich die Forts, aber die Umgebung ist unterschiedlich. In Puilaurens ist ein Besucherzentrum eingerichtet.